Wie lieben die Berge

Spur Details
Spurlänge: 13.11 km
Gesamtaufstieg: 437 m
Gesamtabstieg: 437 m
Schwierigkeitsgrad: 3/5 - mittel
Kategorien: Wandertage 22
GeländeForstwege, Strassen und Nebenstr., Wander- und Radwege
Uploaded von: Stautner Günther
Datum: 05/03/2022
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Elbquelle – 1387 m n. m.
Die Quelle der Elbe ist ein für touristische Ziele symbolisch hergerichteter Ort, der als Beginn des Flusses Elbe bezeichnet ist. Die tatsächliche Quelle der Elbe befindet sich in Hochmooren etwa 150 bis 300 m entfernt von dort, und ist aus Gründen des Naturschutzes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Im Jahr 1968 wurde hier eine steinerne Wand mit 26 farbigen Zeichen bedeutender Städte aufgebaut, die die Elbe auf ihrem Weg in das Meer durchfließt. Der Schöpfer der Wand war Jiří Škopek. Gleichfalls befinden sich hier zwei Gedenktafeln. Die erste wurde vom Club Tschechischer Touristen KČT zum siebzigsten Geburtstag des Förderers der tschechische Touristik Jan Buchar gestiftet, die zweite ist dem achtzigjährigen Jubiläum der organisierten Touristik und dem hundertsten Geburtstag von Jan Buchar gewidmet. Dieser Ort gehört zu den beliebtesten Zielen auf der tschechischen Seite des Gebirges.

Pančavský vodopád (Pantschefall)
Der Pantschefall ist der höchste Wasserfall Tschechiens. Seine Höhe beträgt 148 m (er stürzt von 1.298 m n. m. hinab auf 1.150 m n. m.), saisonal auch 162 m. Der Wasserfall hat vier bedeutende Höhengrade (von oben) 36, 39, 23 und 20 m. Gebildet wird er vom Flussbett der Pančava (Pantsche, ein rechtsseitiger Nebenfluss der Elbe), der zum oberen Teil des Elbtals gehört.
Seinen Namen hat er vom deutschen Verb pantschen in der Bedeutung von patschen bzw. plantschen.
Dieser Wasserfall wurde seit Beginn der Touristik massenweise besucht. Im Jahr 1859 erbaute der damalige Besitzer der Elbbaude Josef Schier über dem oberen Rand des Falls ein kleines Staubecken mit Schleuse. Bei Erreichen einer ausreichenden Zahl zahlender Touristen wurde die Schleuse des Staubeckens angehoben und dadurch stieg der Durchfluss des Wasserfalls sprunghaft an. Unter- und oberhalb des Wasserfalls wurden kleine Buden mit Erfrischungen sowie eine Aussichtsterasse errichtet. In den 1930er-Jahren wurde das Staubecken, die Buden und die Terrasse entfernt.
Heute ist der Zugang zum Wasserfall begrenzt, da er sich in der I. Zone des Nationalparks befindet. Nahe des Wasserfalls befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus der obere Teil des Wasserfalls zu sehen ist; eine breitere Aussicht bietet die ebenfalls sich in der Nähe befindliche Ambrožova vyhlídka.

Vrbatova bouda (Vrbata-Baude) – 1400 m n. m.
Die Vrbata-Baude ist das einzige bedeutende Gebäude auf der Goldhöhe (Zlaté návrší), dem Bergrücken zwischen den Bergen Medvědín (Schüsselberg) und Kotel (Kesselkoppe). Erbaut wurde sie erst in den 1960er-Jahren. Ihren Namen hat sie vom tragisch verstorbenen Langläufer Václav Vrbata. Seinem tragischer Tod und dem seines Freundes Hanč ist das Steindenkmal gewidmet, das auf einer Anhöhe abseits der Vrbata-Baude steht.

 
Steindenmkal „Mohyla Hanče a Vrbaty“
Auf dem Bergkamm zwischen dem Medvědín (Schüsselberg) und Kotel (Kesselkoppe) zieht sich ein Bergrücken mit dem Namen Goldhöhe (Zlaté návrší). Auf einer seiner kleineren Anhöhen mit den Namen Vrbatovo návrší (Vrbata-Höhe) befindet sich ein Gedenkstein. Gewidmet ist er Bohumil Hanč und Václav Vrbata – dem Skilangläufer und seinem Freund – sowie dem Andenken an deren tragischen Tod während des Internationalen Langlaufrennens über 50 Kilometer vom 24. März 1913. Vrbata gab Hanč bei dem Versuch, ihn vor dem Erfrieren zu retten, einen Teil seiner Bekleidung, wodurch er schließlich sein eigenes Leben opferte – sein steifgefrorener Körper wurde eben an diesen Stellen gefunden.
Zum Gedenken wird hier jedes Jahr am 24. März der Tag der Bergrettungsdienste begangen. Der Gedenkstein, der manchmal auch Stein der Freundschaft genannt wird, wurde im Jahr 1925 errichtet.
Hanč wurde halbtot etwa 300 Meter von hier gefunden. Er starb beim Transport in die Elbbaude, Wiederbelebungsversuche waren vergebens. An der Stelle, an der er gefunden wurde, steht heute der Hanč-Gedenkstein. Sie finden ihn über das rote Wegzeichen in Richtung Elbbaude.

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Zeitberechnung
(km/h)
Angaben zu ihren Geh- oder Fahrgewohnheiten:
So viele Höhenmeter gehe ich durchschnittlich pro Stunde bergauf: Vorgabe Bergsteigen = 400 Hm/h
bergab: Vorgabe Bergsteigen = 500 Hm/h
Durchsch. Geschwindigkeit eben in (km/h): Vorgabe Bergsteigen = 4 km/h

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